Künstler

Alle Künstler, die bei "Hamburg live meets Classic" mitwirken, leben in Hamburg – das macht den besonderen Reiz der Show aus: Eine deratige Bandbreite Hamburger Musik, wie "Hamburg live meets Classic" sie bietet, dürfte es in der Hansestadt noch nicht gegeben haben.

Auf der Bühne stehen werden letztlich rund 150 Künstler: Neben dem großen Orchester der Hamburger Symphoniker beteiligen sich ein halbes Dutzend Bands, ein Dutzend Solisten und ein Chor.

Das Orchester: Die "Hamburger Symphoniker"
Sie sind eines der drei großen Orchester der Stadt Hamburg. Der Sitz der "Hamburger Symphoniker" ist die Laeiszhalle Hamburg (Hamburger Musikhalle), seit der Saison 09/10 ist Jeffrey Tate neuer Chefdirigent. Die "Hamburger Symphoniker" geben regelmäßig Sinfonie-, Kinder- und Filmkonzerte in der Laeiszhalle Hamburg sowie Opern und Ballette in der Hamburgischen Staatsoper. In den Sommermonaten Juli und August sind sie seit 1957 das Hausorchester der Eutiner Festspiele. Internationale Anerkennung erhielt das Orchester durch zahlreiche Tourneen in Länder wie Großbritannien, Italien, Frankreich, Spanien, Skandinavien, Türkei, Polen und China. Stets ausverkauft sind auch die legendären Open-Air-Konzerte im Innenhof des Hamburger Rathauses. Seit Januar 2010 ist das Orchester offiziell als A-Orchester anerkannt und wird mit Fertigstellung der Elbphilharmonie die Laeiszhalle als Residenzorchester übernehmen. Bei "Hamburg live meets Classic" werden die „Hamburger Symphoniker“ in ihrer großen Besetzung spielen.

Nachfolgend einige der beteiligten Solisten und Bands (in alphabetischer Reihenfolge); weitere Künstler kommen in Kürze noch hinzu – klickt also gern noch einmal vorbei …

Bon Scott
Sie sind Norddeutschlands wohl bekannteste AC/DC-Revivalband: Bon Scott, benannt nach dem vor mehr als zwanzig Jahren gestorbenen Sänger der australischen Hard-Rock Formation AC/DC.1985 rein aus Spaß und purer Spielfreude gegründet, wurde das Projekt so erfolgreich, dass die Band Ende der achtziger Jahre die “Große Freiheit 36” und das “Docks” ausverkauften. Zahlreiche Gigs in diversen Clubs, Open-Airs oder auf Motorradfestivals in ganz Deutschland machten "Bon Scott" zu einer festen Live-Institution, nicht nur im Hard Rockbereich: “Bon Scott” sind in Norddeutschland “der” Name für AC/DC !


Carsten Pape
„Ich liebe Dich“ so heißt der bekannteste Hit von Carsten Pape mit seiner damaligen Band „Clowns und Helden“. Der 1956 in Hamburg-Wilstorf geborene Pape spielte Mitte der Neunziger Jahre drei Alben mit seiner neuen Band „Roh“ ein und schrieb zudem Songs für Udo Lindenberg, Peter Maffay und Nena. Zusammen mit Lotto King Karl tritt er stets vor den Spielen des Hamburger SV auf. Im September 2010 veröffentlichte Pape mit seiner Band „Papes Brüder“ das Album „BRD-POP“.


Diane Weigmann
Diane Weigmann gründete 1989 im Alter von 15 Jahren mit drei weiteren Freundinnen ihre erste Band, die Mädchenband „Lemonbabies“, die bis zum Jahr 2001 etliche Touren im In- und Ausland spielte, vier Alben veröffentlichte und sich seitdem in einer kreativen Pause mit bis heute offenem Ende befindet. Im Jahr 2000 komponierte und sang sie, unter dem Namen Diane Lemonbaby, für den Film „Kaliber Deluxe“ zusammen mit Bela B. das Duett „Chocolate for the tears“ ein. Weitere Zusammenarbeiten mit Musikern wie Curt Cress und Thomas D folgten. Die Ärzte baten Diane im Jahr 2000 um mehrere Gastgesänge, u. a. für den weiblichen Gesangspart der Single „Manchmal haben FrauDIANE WEIGMANN 22 en...“ vom Album „Runter mit den Spendierhosen, Unsichtbarer!“. Im Jahr 2006 trat sie für das Land Brandenburg beim Bundesvision Song Contest 2006 an und landete auf dem zehnten Platz.


Jan-Christof Scheibe
Der 1963 in Hamburg geborene Scheibe ist Musiker, Komponist und Pianist. Mit drei Jahren lernte er bereits das Klavier spielen. In den 80er Jahren spielte Scheibe in mehreren Bands, u.a. als Keyboarder bei „Channel 5“. Ende der 80er ging er mit der Band „Michel van Dyke“ auf Europatournee. Ein weiterer Höhepunkt ist die Zusammenarbeit mit Sissi Perlinger, mit der er ihre erste CD schrieb und produzierte. Seit 1998 ist Scheibe als Solokünstler aktiv. Mit Soloprogrammen „Zu viel Sex ist auch nicht gesund“, oder „Die Welt ist eine Scheibe“ tritt Scheibe im Imperial-Theater auf. Bei „Hamburg live meets Classic“ wird er einen Ausschnitt aus seinem „Wunschkonzert“ zu Gast sein.


Jasmin Wagner (Moderation)
Die 1980 in Hamburg geborene Jasmin Wagner wurde zunächst bekannt unter dem Künstlernamen "Blümchen". Im Alter von 15 Jahren veröffentlichte sie den Song „Herz an Herz“, welcher in den deutschen Singel-Charts auf Platz 4 landete; bekanntester Hit war "Boomerang". Wagner verkaufte mehrere Millionen Platten, erhielt diverse renommierte Musikpreise und gilt somit als die erfolgreichste deutsche Solokünstlerin der 1990er Jahre. 2003 erschien eine erste CD-Veröffentlichung unter ihrem bürgerlichen Namen. Als Moderatorin übernahm sie u.a. die "Mini Playback Show" oder die "Disney Parade" bei RTL, Vorberichte zur "TV Total Stock Car Crash Challenge" oder zur "TV Total WOK-WM" sowie bei diversen weiteren TV-Sendern. Derzeit tritt sie als Moderatorin oder Schauspielerin in Film-, Fernseh- und Theaterproduktionen in Erscheinung.


Mehrzad Marashi
Mehrzad Marashi kam im Alter von sechs Jahren nach Deutschland. Er wuchs in Hamburg auf, machte hier sein Fachabitur und studierte vier Semester Gesang und Klavier. Bekannt wurde Marashi durch die Castingshow „Deutschland sucht den Superstar“, aus der er im Frühjahr 2010 als Sieger hervor ging. Im Finale setzte er sich gegen den favorisierten Mitkandidaten Menowin Fröhlich durch. Einen Tag nach der Finalsendung führte er bereits mit seinem Song „Don’t Believe“ die deutschen Download-Charts an. Am 11. Juni 2010 erschien Marashis erstes Album „New Life“.


Michy Reincke
„Taxi nach Paris“ – so heißt der erfolgreichste Titel des gebürtigen Hamburgers, den er mit seiner selbstgegründeten Band „Felix de Luxe“ schrieb. Mit Band oder später als Solokünstler folgten weitere bekannte Lieder wie „Nächte übers Eis“, „Valérie, Valérie“ u.v.a. Reincke gründete das Label „Rintintin“, mit dem er andere Hamburger Künstler unter Vertrag nahm und deren CD’s veröffentlichte. Reincke setzt sich sehr stark für den musikalischen Hamburger Nachwuchs ein, unter anderem in Projekten mit seinem Freund Hasko Witte oder in Zusammenarbeit mit dem NDR.


Orange Blue
1992 trafen „Orange Blue“ erstmals zusammen, als sich Volkan Baydar auf eine Kleinanzeige im Stadtmagazin "Oxmox" bei einer Band meldete, in der Vince Bahrdt Schlagzeuger war. Als "Orange Blue" gelang den beiden dann im Jahr 2000 der Durchbruch mit ihrer Debütsingle "She’s Got That Light", die mehr als 400.000 mal verkauft wurde. Ihr folgendes Debütalbum "In Love With a Dream" verkaufte sich 350.000 Mal und erhielt Platin. Orange Blue wurden für den Echo 2001 als bester „Newcomer of the Year“ nominiert. Mittlerweile haben Orange Blue mehr als eine Million Tonträger verkauft. Überdies waren die Hamburger Künstler bereits mehrfach für das US-Kino tätig, wirkten an den Soundtracks zu diversen Filmen mit und sind mit zahlreichen Projekten bis heute viel unterwegs.


Queensberry
Aus der Castingshow „Popstars“ ging diese Band hervor und wurde zu einer der erfolgreichsten „Popstars“-Gruppen. Im Dezember 2008 fand die Finalshow statt, in der sich die Band endgültig formatierte, kurze Zeit später kam dann ihr erstes Video und die Band hatte ihren ersten gemeinsamen Auftritt bei der Fernsehsendung „Schlag den Raab“. Von Anfang an dabei waren Leonore Bartsch, Gabriella De Almeida Rinne, später kamen Selina Herrero und Ronja Hilbig in die Band.


Sängerakademie
Die SängerAkademie Hamburg wurde 1990 gegründet und hat unter Leitung seines Direktors Klaus Peter Samsons als einzige private Fachakademie für Gesang inzwischen bundesweit einen herausragenden Ruf erworben. Die Studiengänge Popularmusik Gesang und Berufschorgesang (künftig mit Bachelorabschluss), studienvorbereitende Kurse und ein breiter Fächerkanon für Laiensängerinnen und –sänger bieten hier ideale Ausbildungsmöglichkeiten für „Jedermann“. Meisterkurse für Gesang oder auch der SONGLIV Creativ Wettbewerb Pop zur Förderung des Sängernachwuchses in der Popularmuik und Unterhaltung gehören ebenfalls seit Jahren zu den vielbeachteten überregionalen Aktivitäten der SängerAkademie.


Stefanie Hempel
Stefanie Hempel ist Absolventin des Popkurses an der Musikhochschule in Hamburg. Sie ist großer Beatles-Fan und gilt auch als die Beatles-Expertin: So macht sie teilweise Beatles-Führungen über die Reeperbahn, stets bewaffnet mit ihrer Ukulele, oder trat bei diversen Beatles-Shows auf; u.a bei der Beatles-Nacht im N3. Von der Musik der Beatles hat sie sich inspirieren lassen. Einer Ihrer Erfolge nennt sich „Dubidu“. Ihr Debütalbum nennt sich „So nah dran“.